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© 2013 Wittekindshof
Familienzentrum
Wittekindshof Gronau
Herzogstr. 58a
48599 Gronau
Tel. 02562-96448-0
Das Spiel gilt als eine bedeutsame Lebens- und Lernform in der frühen Kindheit, das ihm im Familienzentrum Wittekindshof eine zentrale Stellung zuerkannt wird. Kinder zeigen ein elementares Bedürfnis zu spielen und dabei Spaß zu haben.
Die mit dem kindlichen Spiel verbundenen Erlebnisse und Erfahrungen gelten als eine wesentliche Grundlage für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung und für die Bildung vieler Fähigkeiten. Die Bedeutung, die das Spiel für das Wohlbefinden der Kinder hat, der Beitrag, den es für ihre emotionale, soziale und geistige Entwicklung leistet, ist unumstritten.
Im Spiel kann das Kind es selbst sein, es kann sich seinem Wesen entsprechend verhalten, seiner Spontaneität, Kreativität und Phantasie Ausdruck verleihen, dabei diese Fähigkeiten entwickeln und sie an sich selbst erfahren. Spielen ist immer die aktive Auseinandersetzung mit sich selbst und mit der Umwelt. Das Kind eignet sich durch das Spielen die Welt an.
Im Familienzentrum Wittekindshof gibt es Funktionsräume, die verschiedenen Lernbereiche / Lernumgebungen zugeordnet sind. Die Lernumgebungen, die den Kindern zur Verfügung stehen, sind:
Die Idee der Lernumgebungen stammt aus dem „Hamburger Raumkonzept“. Dieses Raumkonzept setzt das Bildungskonzept für die frühe Kindheit um und zwar indem es „den Kindern die Betätigungsmöglichkeiten bereitstellt, die sie für ihre Selbstbildungsprozesse brauchen. Die Räume und ihre Ausstattung müssen es den Kindern erlauben, Orte, Zeitdauer, Materialien und Spielpartner zu wählen, d.h. zum Beispiel zwischen Bewegung oder Ruhe, zwischen kurzem oder ausgedehntem Tun, zwischen Alleinsein oder Gruppe zu wählen“.
(aus: Fachtagung „Räume bilden, Über den Einfluss der Raumgestaltung auf frühkindliche Bildungsprozesse“ von Prof Dr. Gerd E. Schäfer), 20.11.2003)