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© 2010 Wittekindshof
Familienzentrum
Wittekindshof Gronau
Herzogstr. 58a
48599 Gronau
Tel. 02562-96448-0
Sie bieten Frühförderung (v.l.): Andrea Daniel und Eva-Maria Beckmann (Wittekindshof), Barbara Thien, Behindertenbeautrage Kreis Borken, Gertrud Telahr (Caritasverband Bocholt), Annette Hüning (Haus Hall), Irene Stenzig, Ressortleiterin Wittekindshof.
Gronau/ Ahaus (AM). Im Kreis Borken bieten seit mehr als 30 Jahren Haus Hall in Gescher, der Caritasverband Bocholt und die Diakonische Stiftung Wittekindshof Frühförderung für Kinder mit Entwicklungsverzögerung, Behinderung oder drohender Behinderung an. Die Wittekindshofer Frühförderung mit Standorten in Ahaus und Gronau hat am heutigen Freitag ihr 30-jähriges Jubiläum gefeiert. Eröffnet wurde der Festakt in der Aula der Bischöflichen Canisiusschule in Ahaus mit einem "Markt der Möglichkeiten". Vorgestellt haben sich neben der Behindertenbeautragen des Kreises Borken, Barbara Thien, neun Kooperationspartner, die frühe Hilfen für Kinder und Familien im Kreisgebiet anbieten.
„Frühförderung von behinderten oder von Behinderung bedrohten Kindern ist eine Aufgabe, die nur in einer fachübergeifenden Zusammenarbeit angemessen erfüllt werden kann", betonte die Wittekindshofer Ressortleiterin Irene Stenzig und lobte die kooperative und kollegiale Zusammenarbeit der verschiedenen Träger und Fachdisziplinen im Kreisgebiet.
Vorgestellt beim "Markt der Möglichkeiten" haben sich das Sozialpädiatrische Zentrum aus Coesfeld, der DRK Kreisverband mit der Frühtherapie, Entwicklungsförderung und Autismusambulanz, die Familienberatungsstelle und der Familienentlastende Dienst der Caritas Ahaus, der Allgemeine Soziale Dienst Ahaus, das Gesundheitszentrum Vreden und die drei Frühförderstellen von Haus Hall mit Standorten in Gescher und Coesfeld, des Caritasverbandes Bocholt mit Standort in Bocholt und der Diakonischen Stiftung Wittekindshof mit Standorten in Gronau und Ahaus. Alle drei Träger fördern mit eigenen regionalen Schwerpunkten Kinder und begleiten Familien, wenn ein Kind nach einer schwierigen Schwangerschaft, einer Frühgeburt, durch schwere Erkrankungen oder bei anderen Entwicklungsverzögerungen mehr Unterstützung als andere benötigt.
Die erste Frühförderstelle im Kreis Borken hat Haus Hall vor 34 Jahren ins Leben gerufen. Der Caritasverband Bocholt folgte vor 31 Jahren, kurz bevor der Wittekindshof seine Frühförderstelle am 1. November 1979 in Alstätte gegründet hat. Ziel war es, Kindern eine möglichst frühe Förderung und Eltern Unterstützung zu ermöglichen. Von Anfang an haben die Mitarbeiterinnen mobil gearbeitet und die Kinder im vertrauten Umfeld des Elternhauses besucht. Nachdem die Frühförderung im damaligen Wittekindshofer Sonderkindergarten in Alstätte zunächst nur einen Materialschrank und später einen Raum nutzen konnte, hat sie 1988 erstmals eigene Räume zunächst in der zweiten und schließlich in der dritten Etage im alten Kreishaus in Ahaus erhalten. Sie bieten mit Bällebad, Snozzelen- und Bewegungsraum Möglichkeiten für gezielte Einzelförderung, aber auch für Gruppenangebote. Ende 2008 hat der Wittekindshof einen zweiten Standort für die Frühförderung im Nordkreis Borken geschaffen, um Familien aus Gronau und Epe möglichst wohnortnah Frühförderung im integrativen Familienzentrum des Wittekindshofes in Gronau zu ermöglichen.